Kangaroland ist eine private Beratungsagentur für Reisen und Visa. Wir sind weder die australische Regierung noch das Department of Home Affairs und sind auch nicht mit ihnen verbunden. Du kannst dein Visum direkt unter immi.homeaffairs.gov.au beantragen.
Reiseführer · Tasmanien 2026

Was man in Tasmanien sehen sollte: der umfassendste Reiseführer

Alles, was du brauchst, um die wildeste Insel Australiens auszukosten: Cradle Mountain und seine Spiegel-Seen, die provokante Kunst des MONA in Hobart, die perfekte Kurve von Wineglass Bay, die Sträflingsgeschichte von Port Arthur, die orangefarbenen Felsen der Bay of Fires, die Austern von Bruny Island und die Wombats von Maria Island. Wir erklären dir, wie man hinkommt (Fähre Spirit of Tasmania oder Flug), einen Self-Drive-Plan mit Rundreise für 7-10 Tage, wo man den Tasmanischen Teufel wirklich sieht, wann man reisen sollte, wie viel es kostet und – als Erstes – welches Visum du je nach Pass brauchst.

⛰️ Cradle Mountain🎨 MONA in Hobart🏖️ Wineglass Bay😈 Tasmanischer Teufel
Cradle Mountain, gespiegelt im Dove Lake, Tasmanien
In diesem Reiseführer
  1. Brauchst du ein Visum? Hol es dir mit uns
  2. Tasmanien in 2 Minuten
  3. Was man sehen muss: die Highlights im Detail
  4. Wie man hinkommt (Fähre vs. Flug)
  5. Self-Drive: wie du dich auf der Insel bewegst
  6. Tierwelt: Teufel, Wombats und Pinguine
  7. Wann man reisen sollte (Monat für Monat)
  8. Gastronomie, Wein und Whisky
  9. Rundreise für 7-10 Tage
  10. Budget, Sicherheit und praktische Tipps
  11. Häufige Fragen

Tasmanien ist das Australien, mit dem fast niemand rechnet: eine Insel von der Größe Irlands, südlich vom Festland gelegen, mit fast der Hälfte ihrer Fläche unter Schutz in Nationalparks und Weltnaturerbe. Hier gehört die Luft zu den saubersten der Welt, die Berge spiegeln sich in glasklaren Seen, die Strände haben Sand, der so weiß ist, dass er unter den Füßen quietscht, und nachts kannst du das Südlicht (Aurora Australis) sehen. Es ist auch ein Land erstklassiger Küche – Austern, Käse, Pinot Noir und preisgekrönter Whisky – und einer bewegenden Sträflingsgeschichte. In diesem Reiseführer, aktualisiert für 2026 mit echten Preisen und Tipps, erklären wir dir, was man sehen muss, wie man hinkommt, wie man die Insel befährt und wann man reisen sollte, mit einer Rundreise zum direkten Nachmachen. Wir beginnen mit dem, was den meisten Ärger erspart: dem Visum.

1. Das Wichtigste zuerst: hol dir dein Visum mit uns

Tasmanien ist ein Bundesstaat Australiens, also kommt niemand ohne eine vor dem Abflug beantragte Reisegenehmigung hinein, selbst wenn du vom Festland mit der Fähre anreist. Welche für dich gilt, hängt von deinem Pass ab. Mit einem europäischen Pass ist es das eVisitor (651): eine kostenlose Genehmigung, die vor dem Flug beantragt wird. Mit unserem Kurs zeigen wir dir, wie du sie richtig und fehlerfrei beantragst (fast alle Ablehnungen entstehen durch widersprüchliche Angaben oder falsch eingereichte Unterlagen):

Dein europäischer Pass → eVisitor 651

Mit deinem europäischen Pass brauchst du das eVisitor (651): eine kostenlose Genehmigung, die vor dem Abflug beantragt wird. Mit unserem Kurs zeigen wir dir, wie du sie in Minuten richtig und ohne Fehler beantragst. Erteilt wird sie von der australischen Regierung; wir sind nicht die Regierung.

🛂 Bereite dein eVisitor 651 mit unserem Kurs vor →
💡 Mit einem europäischen Pass ist das eVisitor 651 dein Visum – kostenlos und in wenigen Minuten. Mit unserem Kurs zum 651 beantragst du es korrekt und vermeidest Verzögerungen kurz vor der Reise.

2. Tasmanien in 2 Minuten (was man vorher wissen sollte)

3. Was man in Tasmanien sehen muss: die Highlights (im Detail)

Das sind die Orte, die du nicht verpassen darfst, mit dem, was sich an jedem wirklich lohnt, wie viel es kostet und dem ein oder anderen Tipp, um weder Zeit noch Geld zu verlieren.

Cradle Mountain und Dove Lake, Tasmanien
Nordwesten · Cradle Mountain-Lake St Clair NP

1. Cradle Mountain und der Dove Lake

Das ikonischste Bild Tasmaniens: die gezackte Silhouette des Cradle Mountain, die sich im Dove Lake spiegelt. Das Highlight ist der Dove Lake Circuit, ein flacher Rundweg von 6 km (2-3 Std.), der den See mit ständigem Blick auf den Berg umrundet. Die Fittesten steigen zum Marions Lookout auf oder erklimmen den Gipfel (7-8 Std., anspruchsvoll). Hier startet auch der Overland Track, die große 65 km lange 6-Tages-Durchquerung Australiens.

Tipp: in der Hochsaison darf das Privatauto nicht bis zum See fahren: es bleibt am Besucherzentrum stehen und man nimmt den Shuttlebus (im Parkpass enthalten). Komm früh am Morgen: die perfekte Spiegelung entsteht bei stillem See im Morgengrauen, vor Wind und Gruppen.

🥾 Dove Lake Circuit 6 km · 2-3 Std.🚌 Shuttle verpflichtend🎟️ Parkpass nötig
MONA, Museum für Alte und Neue Kunst, Hobart
Hobart · Berriedale

2. MONA (Museum für Alte und Neue Kunst)

Das größte Privatmuseum Australiens und eines der provokantesten der Welt: alte und zeitgenössische Kunst, in den Fels am Fluss Derwent gehauen. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei rund 39 AUD (kostenlos für Einwohner Tasmaniens). Am schönsten ist die Anreise mit der als Militärschiff getarnten Fähre, die am Brooke Street Pier in Hobart ablegt (rund 30 AUD hin und zurück, 30 Min. über den Derwent).

Das Beste: reserviere Eintritt und Fähre in der Hochsaison im Voraus und plane einen langen halben Tag ein. Wenn du im Juni reist, veranstaltet MONA Dark Mofo, das verrückteste Winterfestival Australiens (Kunst, Musik, Nacktbaden im Morgengrauen und Lagerfeuer).

🎟️ Erwachsene ~39 AUD⛴️ Fähre ~30 AUD hin/zurück🕑 Halber Tag
Wineglass Bay vom Aussichtspunkt, Freycinet, Tasmanien
Ostküste · Freycinet NP

3. Wineglass Bay und Freycinet

Die weinglasförmige Bucht mit weißem Sand und türkisem Wasser ist einer der meistfotografierten Strände der Welt. Das Postkartenmotiv bekommst du beim Aufstieg zum Wineglass Bay Lookout (1,5-2 Std. hin und zurück, mit Stufen). Wer den Sand betreten will, steigt bis zum Strand ab (ein ganzer halber Tag) oder macht den Wineglass–Hazards Beach-Rundweg (11 km, 4-5 Std.). Alles im Freycinet-Nationalpark, zwischen den rosafarbenen Granitgipfeln der Hazards.

Tipp: nimm Wasser und festes Schuhwerk mit (auf der Route gibt es weder Schatten noch Toiletten). Bei Sonnenuntergang bietet der Cape Tourville Lighthouse einen flachen 20-Minuten-Spaziergang mit spektakulären Klippenblicken und ist fast kostenlos. Du brauchst einen Parkpass.

🥾 Aussichtspunkt 1,5-2 Std.🏖️ Abstieg zum Strand: halber Tag🎟️ Parkpass
Port Arthur, historische Sträflingsstätte in Tasmanien
Südosten · Tasman-Halbinsel

4. Port Arthur (Sträflingsgeschichte)

Die bedeutendste ehemalige Strafkolonie Australiens, heute Weltkulturerbe: mehr als 30 Gebäude und Ruinen in einer parkähnlichen Umgebung am Meer, wo man die extrem harte Sträflingsvergangenheit des Landes begreift. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei rund 55 AUD und ist an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gültig; er umfasst eine geführte Einführungstour, Vorträge, eine kurze Bootsfahrt durch die Bucht sowie Zugang zu Museen und Gärten.

Das Beste: ergänze die nächtliche Ghost Tour im Laternenlicht (90 Min., rund 35 AUD zusätzlich zum Eintritt; eine der berühmtesten Australiens). Halte unterwegs am Tessellated Pavement, am Tasman Arch und an der Remarkable Cave – beeindruckende und kostenlose Küstenformationen.

🎟️ Erwachsene ~53 AUD · 2 Tage👻 Nächtliche Ghost Tour🕑 Langer halber Tag
Bay of Fires, orangefarbene Flechtenfelsen, Tasmanien
Nordosten · Nahe St Helens

5. Bay of Fires

Kilometerlange Strände mit strahlend weißem Sand, türkises Wasser und große Granitfelsen, überzogen von einer intensiv orangefarbenen Flechte, die das Bild unverwechselbar macht. Es ist kein einzelner Strand, sondern ein Küstenabschnitt zwischen Binalong Bay und Eddystone Point. Perfekt zum Spazieren, für unglaubliche Fotos und zum Zelten am Meer.

Das Beste: beginne bei Binalong Bay und fahr weiter nach Norden mit Stopps in den Buchten von The Gardens. In mehreren Bereichen gibt es kostenloses Camping (Cosy Corner, Swimcart Beach): komm im Sommer früh, denn sie füllen sich. Der Name stammt von den Lagerfeuern der Aborigines, die die ersten Seefahrer sahen.

🧡 Orangefarbene Flechtenfelsen⛺ Kostenloses Camping am Meer📸 Fotogen im Morgengrauen
Bruny Island, Leuchtturm und Küste, Tasmanien
Süden · Gegenüber von Kettering

6. Bruny Island (Gastronomie und Küste)

Der Gourmet-Ausflug schlechthin ab Hobart: eine Doppelinsel, verbunden durch eine Sandzunge (The Neck, mit Aussichtspunkt und einer Pinguinkolonie). Man kommt mit einer kurzen Fähre von Kettering hin (rund 40 Min. südlich von Hobart). Hier isst man einige der besten Austern, Käse, Whisky und Schokolade Tasmaniens und macht Wildtier-Bootstouren entlang der Klippen, wo man Robben, Delfine und Seevögel sieht.

Das Beste: nimm dein Auto auf der Fähre mit, um dich frei zu bewegen, steig die Stufen von The Neck bei Sonnenuntergang hinauf und lass weder die Bruny Island Cheese Co. noch die Touren von Bruny Island Cruises aus. Es geht an einem langen Tag, aber besser übernachtest du eine Nacht.

⛴️ Fähre von Kettering🦪 Austern, Käse und Whisky🐧 Pinguine bei The Neck
Wombat auf Maria Island, Tasmanien
Ostküste · Gegenüber von Triabunna

7. Maria Island (Wombats ohne Autos)

Eine Nationalpark-Insel ohne Autos und Läden, erreichbar mit einer Fähre von Triabunna. Sie gehört zu den besten Orten Australiens, um Tiere in freier Wildbahn zu sehen: Wombats, die neben dem Weg grasen, Kängurus, Wallabys und Vögel. Zudem birgt sie Sträflingsruinen in Darlington, die gestreiften Klippen der Painted Cliffs und die Fossil Cliffs.

Das Beste: nimm dein gesamtes Essen und Wasser mit (es gibt keine Einkaufsmöglichkeit) und miete ein Fahrrad oder nimm es auf der Fähre mit, um mehr Strecke zurückzulegen. Besuche die Painted Cliffs bei Ebbe. Man kann es als Tagesausflug von der Ostküste machen.

🚫 Keine Autos, keine Läden🐨 Wombats und Kängurus🚲 Am besten mit dem Fahrrad
Salamanca Place und Docks von Hobart, Tasmanien
Hobart · Salamanca und Mount Wellington

8. Hobart: Salamanca, Docks und kunanyi/Mt Wellington

Die kleinste und charmanteste Hauptstadt Australiens. Ihr Herz ist der Salamanca Place, eine Reihe georgianischer Sandsteinspeicher, die samstags den Salamanca Market beherbergen (8:30-15:00 Uhr, rund 300 Stände mit Handwerk und lokaler Küche). Schlendere über die Docks von Constitution Dock, steig hinauf ins historische Viertel Battery Point und erklimme den kunanyi / Mount Wellington (1.271 m) mit dem Auto für einen Rundumblick über die Stadt und die Flussmündung.

Das Beste: mach den Markt früh am Samstagmorgen, fahr mit warmer Kleidung auf den Berg (oben können es 10 ℃ weniger und Wind sein) und geh hinunter, um frisch gefangenes Meeresgetier in den schwimmenden Punts im Hafen zu essen.

🛍️ Salamanca Market · samstags⛰️ Mount Wellington mit dem Auto🦞 Meeresfrüchte im Hafen
🌲 Weitere Juwelen, für die sich ein Halt lohnt: der Mount Field NP und die Wasserfälle von Russell Falls (1 Std. von Hobart, mit Farnen und Riesenbäumen); das historische Dorf Richmond und seine Sträflingsbrücke, die älteste Australiens; das Tamar Valley und die Cataract Gorge von Launceston (kostenloser Spaziergang mit Seilbahn und Pfauen); und der abgelegene Südwesten mit Weltnaturerbe mit dem Lake Pedder und den Bootstouren auf dem Gordon River ab Strahan.

4. Wie man nach Tasmanien kommt (Fähre vs. Flug)

Tasmanien ist durch die Bass-Straße vom Festland getrennt, also kommt man nur mit dem Flugzeug oder der Fähre hin. Was für dich passt, hängt davon ab, ob du dein eigenes Auto willst.

  • Mit dem Flugzeug (am schnellsten und günstigsten): Direktflüge nach Hobart oder Launceston von Melbourne (ca. 1 Std.), Sydney oder Brisbane. Die Tarife liegen je nach Vorlaufzeit und Saison meist zwischen 60 und 250 AUD pro Fahrt. Nach der Landung mietest du ein Auto und los geht's.
  • Mit der Fähre (die Spirit of Tasmania): überquert die Strecke zwischen Geelong (bei Melbourne; Achtung, sie fährt nicht mehr aus der Stadt Melbourne ab) und Devonport im Norden in etwa 9-11 Stunden (es gibt Nachtüberfahrten mit Kabine und Tagesüberfahrten). Die Passagiertarife beginnen bei rund 100 AUD pro Fahrt, und das Auto mitzunehmen sowie eine Kabine zu buchen erhöht die Gesamtkosten erheblich.
⛴️ Fähre oder Flug? Die Fähre lohnt sich nur, wenn du dein eigenes Auto oder Wohnmobil vom Festland mitnimmst. Wenn du vor Ort ein Auto mietest, ist es fast immer günstiger und schneller, nach Hobart oder Launceston zu fliegen. Hinweis 2026: Die Spirit of Tasmania führt ab Ende Oktober 2026 zwei neue Schiffe (IV und V) mit mehr Kapazität ein. Buche im Sommer Monate im Voraus.

5. Self-Drive: wie du dich auf der Insel bewegst

Tasmanien genießt man am Steuer: es ist kompakt, die Straßen sind schön und so erreichst du die Winkel, die keine Tour abdeckt. Die wichtigsten Punkte:

  • Autovermietung: in der Nebensaison findest du Autos ab rund 40-60 AUD/Tag; im Sommer (Hochsaison) steigt es leicht auf 80-130 AUD/Tag oder mehr, und die Verfügbarkeit ist schnell weg. Buche weit im Voraus für Dezember-Februar.
  • Bequeme Distanzen: Hobart–Launceston 2,5 Std. (200 km); Launceston–Cradle Mountain 1,5 Std.; Hobart–Freycinet 2,5 Std.; Hobart–Port Arthur 1,5 Std. Du kannst die ganze Insel in einer Woche ohne Hektik umrunden.
  • Fahren: es wird links gefahren. Achtung vor der Tierwelt in der Dämmerung (Wallabys, Wombats und der berüchtigte „Roadkill"): vermeide nächtliches Fahren auf Landstraßen.
  • Kraftstoff und Netzabdeckung: tanke in größeren Orten; in abgelegenen Gebieten (Südwesten, Westen) gibt es wenige Tankstellen und schlechten Handyempfang. Lade Offline-Karten herunter.
  • Parkpass: wenn du die Insel mit dem Auto erkundest, kauf den Holiday Pass für Fahrzeuge (~92 AUD), der ein Auto mit bis zu 8 Personen für 8 Wochen abdeckt: er rechnet sich ab drei Parks.

Möchtest du Tasmanien mit weiteren Zielen verbinden? Sieh dir unsere Routen und Rundreisen durch Australien und den Pfeiler Was man in Australien sehen sollte an.

6. Tierwelt: Tasmanischer Teufel, Wombats und Pinguine

Tasmanien ist eine Arche einzigartiger Tierwelt. Viele Tiere, die auf dem Festland ausgestorben sind oder selten wurden, gedeihen hier weiter, ohne Füchse und Kaninchen, die sie verdrängen. Was du sehen kannst:

  • Tasmanischer Teufel: das größte fleischfressende Beuteltier der Welt, heute durch einen ansteckenden Gesichtskrebs (DFTD) bedroht. In freier Wildbahn ist er nachtaktiv und schwer zu sehen, am zuverlässigsten ist also ein Schutzzentrum: Devils@Cradle (bei Cradle Mountain, mit Nachtpässen), das Bonorong Wildlife Sanctuary (nahe Hobart) oder das Tasmanian Devil Unzoo auf dem Weg nach Port Arthur.
  • Wombats: du siehst sie wild und zutraulich auf Maria Island und in den Wiesen von Cradle Mountain in der Dämmerung. Berühre sie nicht und füttere sie nicht.
  • Zwergpinguine (little penguins): sie kehren in der Dämmerung an Land zurück in Bicheno, Bruny Island (The Neck) und Low Head (nahe Launceston), mit geführten Touren, die die Vögel respektieren.
  • Weitere: Forester-Kängurus, Bennett-Wallabys, Ameisenigel, Beutelmarder (Quolls), Schnabeltiere in ruhigen Flüssen und südliche Glattwale vor der Küste im Winter und Frühling.

7. Wann man nach Tasmanien reisen sollte (Monat für Monat)

Tasmanien ist das Juwel der vier Jahreszeiten, jede mit ihrem eigenen Reiz. Und immer, immer ist es kühler als das Festland:

  • Sommer (Dez–Feb): Hochsaison. Lange und milde Tage (18-23 ℃), der beste Moment für Wandern, Strände und den Overland Track. Hohe Preise und alles ist voll: buche Auto und Unterkunft Monate im Voraus. Fällt mit dem Gastronomie-Festival Taste of Summer in Hobart zusammen.
  • Herbst (März–Mai): vielleicht die beste Zeit. Weniger Menschen, mildere Preise und spektakuläre Farben (einschließlich des seltenen goldenen Fagus am Cradle Mountain Ende April).
  • Winter (Jun–Aug): kalt und mit Schnee in den Bergen. Es ist die beste Zeit, um das Südlicht (Aurora Australis) zu sehen, für das intensive Festival Dark Mofo des MONA und für die Atmosphäre aus Kaminfeuer, Whisky und nebligen Wäldern.
  • Frühling (Sep–Nov): Wildblumen, wasserreiche Wasserfälle und Tierjunge. Wechselhaftes Wetter, aber viel weniger Menschenmengen.

Um Klima und Saison des gesamten Landes zu planen, sieh dir an, wann man nach Australien reisen sollte.

8. Gastronomie, Wein und Whisky

Tasmanien gilt als die Gourmet-Speisekammer Australiens: kühles Klima, sauberes Meer und Handwerksproduzenten über die ganze Insel verteilt. Lass dir nicht entgehen:

  • Meeresfrüchte: pazifische Austern (Bruny, Coles Bay), Abalone, Muscheln, Lachs und Felsenlangusten. Iss sie am Wasser in den schwimmenden Punts im Hafen von Hobart.
  • Wein aus kühlem Klima: Tasmanien macht einige der besten Pinot Noirs und Schaumweine Australiens. Erkunde die Weingüter des Tamar Valley (Norden, nahe Launceston) und des Coal River Valley (bei Richmond und Hobart).
  • Whisky und Gin: die tasmanischen Single Malts (Sullivans Cove, Lark, Overeem) haben weltweite Preise gewonnen. Viele Destillerien bieten Verkostungen und Führungen an.
  • Käse, Cider und Schokolade: handwerklicher Käse (Bruny Island Cheese Co.), Cider aus dem Huon Valley sowie Schokolade und Sahneeis aus lokaler Produktion.
  • Märkte: der Salamanca Market in Hobart (samstags) und der Harvest Market in Launceston (samstags) sind perfekt, um saisonale Produkte direkt vom Erzeuger zu probieren.

9. Perfekte Rundreise für 7-10 Tage (Self-Drive)

Eine Autorundfahrt, die beide Inselhälften ohne Stress verbindet. Beginne und beende sie je nach Flugziel in Hobart oder Launceston:

TagPlan
Tag 1 · HobartSalamanca, Battery Point und Docks · fahr auf den kunanyi / Mount Wellington · Meeresfrüchte-Abendessen im Hafen. (Ist Samstag, dann Salamanca Market früh am Morgen.)
Tag 2 · MONA + RichmondVormittag im MONA, Anreise mit der Fähre · nachmittags durch das historische Dorf Richmond und ein Weingut im Coal River Valley.
Tag 3 · Tasman-HalbinselGanzer Tag in Port Arthur (2-Tages-Ticket) · Tessellated Pavement, Tasman Arch und Remarkable Cave · optional nächtliche Ghost Tour.
Tag 4 · Bruny IslandFähre von Kettering · Austern, Käse und Whisky · The Neck bei Sonnenuntergang mit Pinguinen. (Alternative: Ausflug nach Maria Island von Triabunna.)
Tag 5 · FreycinetSteig zum Wineglass Bay Lookout auf · Strand oder Hazards-Rundweg · Sonnenuntergang am Cape Tourville. Übernachtung in Coles Bay oder Bicheno (Pinguine).
Tag 6 · Bay of FiresNordostküste: Binalong Bay, The Gardens und die orangefarbenen Flechtenfelsen · Übernachtung in St Helens oder Launceston.
Tag 7 · Launceston + TamarCataract Gorge · Weingüter des Tamar Valley · Harvest Market, falls Samstag.
Tage 8-10 · Cradle MountainDove Lake Circuit und Wombats in der Dämmerung · Devils@Cradle (Tasmanischer Teufel) · mit mehr Tagen Strahan und die Bootstour auf dem Gordon River im wilden Westen.

10. Budget, Sicherheit und praktische Tipps

  • Budget: der größte Ausgabenposten ist das Auto (40-130 AUD/Tag je nach Saison) und die Unterkunft (im Sommer teurer und knapp). Die Parks verlangen einen Pass (~92 AUD für den Ferienpass) und viele Wunder – Strände, Aussichtspunkte, Wanderwege – sind kostenlos. Um deine ganze Reise aufzuschlüsseln, sieh dir an, wie viel eine Reise nach Australien kostet.
  • Sicherheit: Tasmanien ist sehr sicher. Die „Risiken" sind natürlich: wechselhaftes Wetter in den Bergen (nimm Kleidung im Zwiebellook mit und informiere über deine Routen), Tiere auf der Straße in der Dämmerung und die intensive Sonne trotz Kühle. Notruf: 000.
  • Was mitnehmen: Regenjacke, Kleidung im Zwiebellook und Trekkingschuhe das ganze Jahr über; hoher Sonnenschutz; Mütze und Handschuhe im Winter oder beim Aufstieg in die Berge.
  • Steckdose: Typ I (flache V-Stifte), 230 V. Du brauchst einen Adapter.
  • SIM/Daten: kauf eine lokale SIM (Telstra hat die beste ländliche Abdeckung); im Südwesten und Westen gibt es kaum Empfang.
  • Trinkgeld: wird nicht erwartet; die Bedienung ist inbegriffen.
🩺 Die Versicherung, vor dem Abflug. In Australien hast du kein Medicare, und ein Notfall oder ein Tag im Krankenhaus kann Tausende Dollar kosten – und in Tasmanien sind viele Aktivitäten Natur und Wandern. Schließe deine Reiseversicherung bei BUPA (führender Versicherer in Australien) ab, wochenweise und in Minuten.
💙 Kalkuliere deine Reiseversicherung →

Bereite dein eVisitor 651 für Australien mit uns vor

Bevor du Tasmanien genießt, sichere dir dein eVisitor 651 (kostenlos für europäische Pässe) und beantrage es korrekt auf Anhieb. Mit unserem Kurs begleiten wir dich Schritt für Schritt.

🛂 Bereite dein eVisitor 651 mit unserem Kurs vor

Die Erteilung jedes Visums liegt ausschließlich beim Department of Home Affairs.

Häufige Fragen

Ideal sind 7-10 Tage. Mit 7 machst du eine Runde Hobart–Freycinet–Bay of Fires–Launceston–Cradle Mountain. Mit 10 kommen Port Arthur, Bruny und Maria Island hinzu. Mit 4-5 Tagen konzentrierst du dich auf eine Hälfte (Süden oder Norden).

Sommer (Dez–Feb) zum Wandern und für Strände (Hochsaison). Herbst (März–Mai) wegen der Farben und weniger Menschen. Winter (Jun–Aug) für das Südlicht und Dark Mofo. Immer kühler als das Festland: nimm Kleidung im Zwiebellook mit.

Die Fähre Spirit of Tasmania (Geelong–Devonport, ~9-11 Std., Passagier ab ~100 AUD) lohnt sich nur, wenn du dein Auto mitnimmst. Wenn du vor Ort mietest, ist es meist günstiger und schneller, nach Hobart oder Launceston zu fliegen (60-250 AUD).

Du brauchst einen Parkpass: ~47 AUD pro Auto/24 Std. oder ~95 AUD für den Ferienpass (8 Wochen, bis zu 8 Personen). In Cradle Mountain erfolgt der Zugang zum Dove Lake in der Hochsaison mit einem verpflichtenden Shuttle.

In Schutzzentren: Devils@Cradle (bei Cradle Mountain, mit Nachtpässen), Bonorong (nahe Hobart) oder Tasmanian Devil Unzoo (auf dem Weg nach Port Arthur). In freier Wildbahn sind sie nachtaktiv und selten.

Ja, immer; Tasmanien ist Australien. Mit einem europäischen Pass ist es das eVisitor 651 (kostenlos). Mit unserem Kurs zum 651 beantragst du es korrekt und auf Anhieb.

Kangaroland